Der Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen hat in seiner Sitzung am 9. Oktober 2020 beschlossen, eine neue Koordinierungsstelle Nachtleben einzurichten. Zahlreiche Kommunen auf der ganzen Welt haben mit Nachtbürgermeister:innen, die sich um die Belange des Nachtlebens kümmern, bereits positive Erfahrungen gemacht.

Das Konzept, das in Stuttgart etabliert werden soll, geht jedoch neue Wege. Hier sollen sich zwei Personen um die Themen Nachtkultur, Nachtökonomie und Nachtsicherheit kümmern. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter wird in der städtischen Wirtschaftsförderung als verwaltungsinterner Lotse angesiedelt, eine szeneaffine Fachkraft – der oder die zukünftige  Nachtmanager:in – ist dem Pop‐Büro Region Stuttgart zugeordnet. Gemeinsam sollen sie sich für die Weiterentwicklung des Nachtlebens in Stuttgart und der Region stark machen.

Nachtleben und Nachtökonomie koordinieren

Ein Schwerpunkt: Die Koordinierungsstelle soll die Bedürfnisse von Clubs, Bars, Anwohnern und Stadtverwaltung besser aufeinander abstimmen.  Außerdem werden Themen wie Musikszene und Subkultur in die Aufgaben einfließen, um gesamtheitliche Ideen, Konzepte und Lösungen zu schaffen.

Vertreter aus Politik, Verwaltung und Nachtleben haben das Modell für Stuttgart ausgearbeitet. Es geht unter anderem auf eine Initiative des Club Kollektiv Stuttgart e.V. zurück.

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